Richte eine einfache Tabelle ein: Datum, Kanal, Besucher, Klicks, Gespräche, Zusagen, Kosten. Ergänze zwei Notizspalten für Beobachtungen und Zitate. Diese Sicht macht Entscheidungen transparent, ohne dich in Dashboards zu verlieren. Wenn du Links teilst, nutze eindeutige Parameter, damit du weißt, welche Quelle wirkt. Vermeide Zahlenfriedhöfe, konzentriere dich auf die zwei Kennzahlen, die deine Hypothese direkt betreffen. So entsteht Klarheit über Wirkung pro Euro und Stunde, statt bunter, aber nutzloser Diagramme.
Baue kurze Formulare mit wenigen Feldern, klarer Zweckbeschreibung und sichtbarem Datenschutzhinweis. Teste sie selbst am Smartphone, bitte eine Freundin um Gegenprobe, und entferne alles, was nicht nötig ist. Schnelle, barrierearme Abläufe erhöhen die Abschlussquote. Biete Alternativen an, etwa Antworten per E‑Mail oder Messenger. Bedanke dich mit einer freundlichen, personalisierten Nachricht, idealerweise innerhalb einer Stunde. So fühlen sich Menschen gesehen und bleiben eher in Kontakt, selbst wenn sie noch nicht kaufen oder buchen möchten.
Halte jede Erkenntnis sofort fest: Screenshot, Zitat, Zahl, Einwand, Idee. Nutze eine einfache Notizstruktur mit Tags wie „Signal“, „Einwand“, „Idee“, „Nächster Schritt“. Jeden Abend sortierst du kurz nach Relevanz zu deiner Leitfrage. Diese Gewohnheit verhindert, dass gute Hinweise im Kopf verrauschen. Teile eine kondensierte Zusammenfassung mit einer Vertrauensperson und bitte explizit um Gegenargumente. So prüfst du deine Schlussfolgerungen, bevor du sie als wahr annimmst, und triffst robuste, erklärbare Entscheidungen.